Angeln in der Hauptstadt

🎣 Angeln in Berlin – City, Randbezirke, Schonzeiten und die besten Gewässer

Berlin ist nicht nur eine Stadt der Sehenswürdigkeiten, sondern auch ein echtes Revier für Angler. Zwischen Spree, Havel, Kanälen und großen Seen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Angel auszuwerfen. Ob mitten in der City zwischen Brücken und Spundwänden oder draußen in den grünen Randbezirken – Berlin bietet abwechslungsreiche Angelplätze für Friedfisch- und Raubfischangler.

Doch wo lohnt sich das Angeln besonders? Welche Fischarten kann man fangen und welche Schonzeiten und Mindestmaße muss man beachten?

🏙️ Angeln mitten in der Berliner City

Wer urbanes Angeln liebt, findet entlang der Spree und an verschiedenen Kanälen interessante Möglichkeiten. Hier trifft Großstadtflair auf spannende Fischerei.

Interessante Bereiche für City-Angler:

  • Spree in Mitte und Friedrichshain: Interessant für Barsch, Plötze, Blei und weitere typische Flussfische. Strömung, Schiffsverkehr und wechselnde Wassertiefen machen die Platzwahl entscheidend.
  • Spree rund um Treptow: Uferbereiche und strömungsärmere Abschnitte können sich für Friedfisch- und Raubfischangler eignen.
  • Landwehrkanal: Ein urbanes Revier, in dem sich je nach Abschnitt und Bedingungen unter anderem Barsche und Friedfische beangeln lassen.
  • Spree in Charlottenburg und Richtung Spandau: Hier verändern sich Strömung, Uferstruktur und Gewässerbreite – interessant für Angler, die unterschiedliche Stellen ausprobieren möchten.

Tipp: An Spundwänden, Brückenpfeilern, Hafeneinfahrten und Übergängen zwischen Strömung und ruhigem Wasser können sich Fische aufhalten. Achte auf Schiffsverkehr, sichere Standplätze und örtliche Angelverbote. Nicht jeder Uferabschnitt ist automatisch zum Angeln freigegeben.

🌳 Angeln in den Berliner Randbezirken

Wer es ruhiger mag, findet außerhalb des dichten Stadtzentrums viele attraktive Gewässer. Gerade an größeren Seen, Buchten und naturnahen Uferabschnitten lohnt es sich, verschiedene Stellen zu erkunden.

Köpenick, Müggelsee und Dahme

Der Südosten Berlins ist für seine weitläufigen Wasserflächen bekannt. Müggelsee, Müggelspree und Dahme bieten abwechslungsreiche Bedingungen. Je nach Gewässerabschnitt kommen beispielsweise Barsch, Hecht, Zander und verschiedene Friedfische infrage.

Spandau und die Havel

Die Havel und ihre angrenzenden Gewässer sind für viele Berliner Angler besonders interessant. Unterhavel, Oberhavel und der Bereich um Spandau bieten unterschiedliche Strömungs- und Uferverhältnisse. Hier lohnt sich die Suche nach geeigneten Kanten, Buchten und strukturreichen Stellen.

Tegel und Reinickendorf

Tegeler See, Oberhavel und weitere Gewässer im Norden bieten Möglichkeiten für unterschiedliche Angelmethoden. Welche Abschnitte befischt werden dürfen, hängt von der jeweiligen Angelkarte und den örtlichen Bedingungen ab.

Steglitz-Zehlendorf und Wannsee

Auch im Südwesten gibt es interessante Angelgewässer. An Seen und Havelabschnitten sollte man besonders auf Schutzgebiete, Uferzugänge, Bootsverkehr und die jeweiligen Erlaubnisbedingungen achten.

Unser Tipp: Wer Ruhe sucht, sollte früh morgens oder an geeigneten Tagen außerhalb der Hauptbesuchszeiten ans Wasser gehen. Naturufer sind allerdings nicht automatisch frei zugänglich oder zum Angeln freigegeben.

🐟 Welche Fischarten gibt es in Berlin?

In Berlins Gewässern kommen zahlreiche Fischarten vor. Häufig anzutreffen sind unter anderem:

  • Barsch: Ein beliebter Zielfisch für Spinnangler.
  • Hecht: Interessant an geeigneten Uferstrukturen und in verkrauteten Bereichen, sofern die geltenden Regeln beachtet werden.
  • Zander: Vor allem für Raubfischangler interessant; Gewässerbedingungen und rechtliche Vorgaben sind entscheidend.
  • Plötze und Rotfeder: Typische Friedfische für die leichte Posen- oder Grundangelei.
  • Blei: Ein klassischer Zielfisch in vielen größeren Gewässern.
  • Aal: Kommt in Berliner Gewässern vor; es gelten Mindestmaß und Fangbegrenzungen.
  • Karpfen und Schleie: Interessant für Friedfischangler an geeigneten Gewässern.

Welche Arten tatsächlich am jeweiligen Platz vorkommen und gefangen werden dürfen, hängt vom Gewässer, dem Fischbestand und den geltenden Erlaubnissen ab.

📅 Schonzeiten und Mindestmaße in Berlin

Vor dem Angeln sollte man unbedingt die aktuelle Berliner Landesfischereiordnung kennen. Die folgenden Werte sind wichtige Beispiele aus den Berliner Landesregeln. Zusätzliche oder strengere Vorgaben auf der jeweiligen Angelkarte sind zu beachten.

FischartSchonzeit in BerlinMindestmaß
AalKeine50 cm
Hecht1. Januar bis 30. April45 cm
Bachforelle1. Oktober bis 30. April30 cm
Bachsaibling1. Oktober bis 30. April25 cm
Äsche1. Dezember bis 31. Mai30 cm
AlandKeine30 cm
DöbelKeine30 cm
HaselKeine15 cm

Wichtig: Die Tabelle ist eine Auswahl und keine vollständige Liste aller geschützten Fischarten. Für Zander und weitere Arten sind die jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben und die Bedingungen der konkreten Angelkarte maßgeblich. Prüfe sie vor dem Angeln in der offiziellen Übersicht des Fischereiamtes Berlin.

Untermaßige Fische und Fische, die während ihrer Schonzeit gefangen werden, müssen grundsätzlich unverzüglich und schonend in das Fanggewässer zurückgesetzt werden. Für bestimmte Arten bestehen außerdem Fangverbote.

⚠️ Wichtige Angelregeln für Berlin

Damit der Angelausflug nicht unnötig teuer wird, solltest du einige Regeln kennen:

  • Gültige Berechtigung: Du benötigst die erforderlichen fischereirechtlichen Nachweise und eine gültige Angelerlaubnis für das konkrete Gewässer.
  • Schonzeiten und Mindestmaße: Vor jedem Angelausflug kontrollieren und einen geeigneten Maßstab dabeihaben.
  • Raubfischangeln: Vom 1. Januar bis zum 30. April gelten in Berlin besondere Einschränkungen für Raubfischköder. Dazu zählen unter anderem Köderfische und Kunstköder mit einer Gesamtlänge von mehr als 2 cm.
  • Angelruten: Grundsätzlich sind höchstens zwei Handangeln zulässig; beim Spinn- oder Fliegenfischen ist nur eine Angel erlaubt.
  • Fangbegrenzung: Pro Person und Fangtag dürfen höchstens drei Aale und drei Zander angelandet oder mitgeführt werden.
  • Lebende Köderfische: Ihre Verwendung ist verboten.
  • Gewässerschutz: Müll, Schnurreste und Haken gehören nicht ans Ufer. Schutzbereiche, Privatgrundstücke und örtliche Verbote sind zu respektieren.

Auch die Angelkarte kann zusätzliche Einschränkungen enthalten. Deshalb gilt: Nicht nur auf die Fischart achten, sondern immer auch auf den genauen Gewässerabschnitt.

🧰 Welche Ausrüstung eignet sich?

Für die City reicht häufig eine kompakte Spinnrute oder eine leichte Friedfischrute. An größeren Seen und an der Havel können je nach Angelmethode längere Ruten, passende Schnüre und robustere Montagen sinnvoll sein.

Für einen gelungenen Angeltag gehören außerdem Maßband, Hakenlöser, Kescher, Zange und ein Behälter für den eigenen Müll zur Grundausstattung. Wer mit Kunstködern angelt, sollte die zulässigen Ködergrößen und die jeweiligen Schonzeiten berücksichtigen.

🌅 Fazit: Berlin ist ein vielseitiges Angelrevier

Ob Spree in der Innenstadt, Landwehrkanal, Havel in Spandau oder die weitläufigen Gewässer rund um Köpenick und den Müggelsee – Berlin bietet viele Möglichkeiten, das Angeln mit Natur und Stadtleben zu verbinden.

Entscheidend sind die richtige Platzwahl, Rücksicht auf andere Menschen und die Natur sowie die Kenntnis der geltenden Schonzeiten und Mindestmaße.

Petri Heil und viel Erfolg am Berliner Wasser! 🎣

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Angeln im Urlaub

Angeln auf Kreta – Fische, Angelplätze, Tipps und rechtliche Regeln

Angeln auf Kreta bedeutet mediterranes Meer, spektakuläre Küstenlandschaften und die Chance auf spannende Fänge. Die größte Insel Griechenlands bietet zahlreiche Möglichkeiten für Meeresangler – vom Ufer aus, in kleinen Buchten oder bei einer geführten Angeltour mit dem Boot.

Ob erfahrener Spinnangler oder Urlauber, der zum ersten Mal eine Angelrute am Mittelmeer auswirft: Kreta ist ein faszinierendes Reiseziel für alle, die Angeln und Urlaub miteinander verbinden möchten.

Doch vor dem ersten Auswerfen sollte man sich mit den griechischen Angelregeln beschäftigen. Besonders wichtig sind die Schonzeit im Mai, Fangmengen, Mindestmaße, geschützte Fischarten und lokale Sperrgebiete.

Angeln auf Kreta – das Wichtigste auf einen Blick

ThemaInformation
AngelkarteFür die Freizeit-Meeresfischerei grundsätzlich keine persönliche Angelkarte erforderlich
SchonzeitDer gesamte Mai ist für Freizeit- und Unterwasserfischerei gesperrt
FangmengeGrundsätzlich bis zu 5 kg Fisch oder Kopffüßer pro 24 Stunden
Bestimmte LangleinenBis zu 10 kg pro 24 Stunden
Zackenbarsche der Gattung EpinephelusGrundsätzlich maximal 1 Exemplar
Verkauf des FangsNicht erlaubt
Lokale VerboteKönnen zusätzlich gelten
MindestmaßeJe nach Fischart beachten
Geschützte ArtenBesondere Vorschriften beachten

Welche Fische kann man auf Kreta fangen?

Das Mittelmeer rund um Kreta ist artenreich. Je nach Jahreszeit, Wassertemperatur, Angelplatz und Angelmethode können unterschiedliche Fischarten gefangen werden.

Zu den möglichen Fängen gehören unter anderem:

  • Doraden
  • verschiedene Brassenarten
  • Wolfsbarsch
  • Meeräsche
  • Makrelen
  • Barrakudas
  • Rotbarben
  • verschiedene Felsenfische
  • Oktopus und andere Kopffüßer

Gerade das Spinnfischen auf Raubfische kann sehr spannend sein. Ein kräftiger Barrakuda, der einen Kunstköder attackiert, sorgt beispielsweise für einen spektakulären Drill.

Natürlich sollte jeder Angler die jeweils geltenden Mindestmaße und Fangbeschränkungen beachten.

Die besten Angelplätze auf Kreta

Kreta besitzt eine sehr abwechslungsreiche Küste. Deshalb gibt es nicht den einen perfekten Angelplatz.

Interessant sind vor allem Bereiche, an denen unterschiedliche Strukturen aufeinandertreffen.

Felsige Küsten

Felsige Küstenabschnitte gehören zu den interessantesten Bereichen für das Meeresangeln.

Unter Wasser befinden sich häufig Felsstrukturen, Kanten und Vertiefungen, die Fischen Schutz und Nahrung bieten.

Für Spinnangler können solche Plätze besonders interessant sein.

Wichtig: Nasse Felsen können extrem rutschig sein. Sicherheit sollte immer Vorrang vor dem vermeintlich besten Angelplatz haben.

Kleine Buchten

Auch kleine Buchten können interessante Angelmöglichkeiten bieten.

Besonders am frühen Morgen und in den Abendstunden lohnt es sich, verschiedene Tiefenbereiche und Strukturen auszuprobieren.

Je nach Wind können geschützte Buchten außerdem angenehmer sein als offene Küstenabschnitte.

Häfen

Hafenbereiche können Fische anziehen und deshalb interessant aussehen.

Hier ist allerdings besondere Vorsicht geboten: In Häfen und an Hafenanlagen können lokale Angelverbote bestehen.

Außerdem sollte niemals dort geangelt werden, wo Schiffsverkehr, Badebetrieb oder andere Aktivitäten gefährdet werden könnten.

Angeln vom Boot auf Kreta

Eine der spannendsten Möglichkeiten ist das Angeln vom Boot.

Mit einem Boot erreicht man Bereiche, die vom Ufer aus nicht zugänglich sind, und kann unterschiedliche Tiefen befischen.

Für Urlauber ist eine geführte Angeltour häufig die einfachste Lösung. Ein ortskundiger Skipper kennt die Region, Wetterbedingungen und geeignete Angelplätze.

Wer eine solche Tour bucht, sollte bereits vorher fragen:

  • Welche Angelmethode wird verwendet?
  • Welche Fische werden gezielt befischt?
  • Ist die Angelausrüstung inklusive?
  • Wie lange dauert die Tour?
  • Welche rechtlichen Regeln gelten für den Fang?

Welche Angelmethoden eignen sich auf Kreta?

Spinnfischen

Das Spinnfischen ist für das Uferangeln besonders interessant.

Zum Einsatz kommen beispielsweise:

  • Wobbler
  • Jigs
  • Blinker
  • Softbaits
  • Oberflächenköder

Gerade in den frühen Morgenstunden oder am Abend kann das Spinnfischen sehr spannend sein.

Grundangeln

Beim Grundangeln wird der Köder in Bodennähe angeboten.

Je nach Angelplatz können Brassen und andere typische Meeresfische gefangen werden.

Wer Naturköder verwendet oder selbst sammelt, sollte sich vorher über die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben informieren.

Braucht man eine Angelkarte auf Kreta?

Das ist eine der wichtigsten Fragen für deutsche Urlauber.

Die kurze Antwort:

Nein, für die normale Freizeit-Meeresfischerei in Griechenland ist grundsätzlich keine persönliche Angelkarte erforderlich.

Auch eine entsprechende Freizeitfischereilizenz für das Boot wurde abgeschafft.

Die Abschaffung der Angelkarte bedeutet jedoch nicht, dass man ohne weitere Regeln angeln darf.

Weiterhin gelten unter anderem Vorschriften über:

  • erlaubte Angelgeräte
  • Fangmengen
  • Mindestgrößen
  • geschützte Arten
  • Schonzeiten
  • Fanggebiete
  • lokale Verbotszonen
  • Vermarktung der Fänge

Schonzeit auf Kreta – Angeln im Mai verboten

Für Urlauber ist diese Regel besonders wichtig:

Im gesamten Monat Mai ist die Freizeitfischerei verboten.

Das gilt auch für die Unterwasserfischerei.

Wer im Mai nach Kreta reist, sollte daher keine normale Freizeit-Angeltour im Meer planen.

Diese Regel sollte bei der Planung des Angelurlaubs unbedingt berücksichtigt werden.

Weitere Schonzeiten und Einschränkungen

Neben dem allgemeinen Angelverbot im Mai gibt es für bestimmte Arten und Köder zusätzliche Vorschriften.

Auch beim Sammeln von natürlichen Ködern gelten bestimmte Zeit- und Größenbeschränkungen.

Wer natürliche Köder selbst sammeln möchte, sollte deshalb besonders vorsichtig sein und die aktuellen Bestimmungen für die jeweilige Art prüfen.

Wie viel Fisch darf man auf Kreta fangen?

Auch ohne Angelkarte ist die Freizeitfischerei mengenmäßig begrenzt.

Nach den Angaben der griechischen Küstenwache darf ein Freizeitangler grundsätzlich bis zu:

5 kg Fisch oder Kopffüßer innerhalb von 24 Stunden

fangen.

Für bestimmte Fangmethoden mit Langleinen gilt eine Grenze von bis zu 10 kg innerhalb von 24 Stunden.

Für einzelne Arten gelten zusätzliche Beschränkungen.

Bei Fischen der Gattung Epinephelus, zu denen verschiedene Zackenbarsche gehören, ist beispielsweise grundsätzlich nur ein Exemplar erlaubt.

Mindestmaße beachten

Nicht jeder gefangene Fisch darf automatisch mitgenommen werden.

Für verschiedene Fischarten gelten gesetzliche Mindestgrößen. Untermaßige Fische müssen entsprechend den geltenden Vorschriften zurückgesetzt werden.

Deshalb gehört ein Maßband zur sinnvollen Grundausstattung eines Anglers.

Wer sich bei einer Fischart nicht sicher ist, sollte lieber auf die Entnahme verzichten und den Fisch zurücksetzen.

Darf man den gefangenen Fisch verkaufen?

Nein.

Fänge aus der Freizeitfischerei dürfen nicht verkauft oder gewerblich vermarktet werden.

Das ist eine wichtige Unterscheidung zwischen Freizeitfischerei und professioneller Fischerei.

Vorsicht bei Thunfisch und Schwertfisch

Bei großen pelagischen Fischarten gelten besondere Regelungen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Roter Thunfisch
  • Schwertfisch
  • weitere besonders regulierte Arten

Diese Arten sollten nicht einfach wie gewöhnliche Küstenfische behandelt werden.

Für bestimmte Arten und Fangmethoden können spezielle Genehmigungen und zusätzliche Vorschriften gelten.

Wer gezielt auf große Thunfische angeln möchte, sollte sich deshalb vor der Tour über die aktuell geltenden Bestimmungen informieren.

Welche Angelgeräte sind erlaubt?

Die griechischen Vorschriften unterscheiden zwischen verschiedenen Fanggeräten.

Für die Freizeitfischerei sind bestimmte Angelgeräte erlaubt, während andere Geräte ausdrücklich verboten sind.

Für Urlauber bedeutet das:

Nicht jedes Gerät, das man aus Deutschland kennt, darf automatisch in Griechenland eingesetzt werden.

Vor allem bei Netzen, speziellen Fanggeräten und professionellen Methoden sollte man sich vorher informieren.

Lokale Angelverbote auf Kreta

Neben den landesweiten Regeln können zusätzliche lokale Einschränkungen bestehen.

Das ist besonders an:

  • Stränden
  • Häfen
  • Badegebieten
  • Naturschutzgebieten
  • bestimmten Küstenabschnitten
  • Bereichen mit besonderen Schutzbestimmungen

zu beachten.

Die griechische Küstenwache stellt Informationen zu lokalen Fischereiverbotsgebieten zur Verfügung.

Für einen Urlauber ist deshalb ein einfacher Grundsatz sinnvoll:

Vor dem Angeln immer prüfen, ob der konkrete Küstenabschnitt freigegeben ist.

Im Zweifel hilft das zuständige Limenarchio, also die örtliche Hafenbehörde.

Angeln während der Badesaison

An stark besuchten Stränden sollte man grundsätzlich nicht zwischen Badegästen angeln.

Angelgeräte, Haken und Schnüre können eine erhebliche Verletzungsgefahr darstellen.

Besser geeignet sind ruhige, abgelegene Küstenabschnitte, an denen das Angeln erlaubt ist.

Besonders in den Sommermonaten sollte man außerdem lokale Hinweise und Beschilderungen beachten.

Die beste Angelzeit auf Kreta

Die Insel bietet grundsätzlich über viele Monate interessante Angelbedingungen.

Frühling

Außerhalb des Verbotsmonats Mai können die Frühjahrsmonate interessante Bedingungen bieten.

Die Temperaturen sind meist angenehm und die Küste ist noch vergleichsweise ruhig.

Sommer

Im Sommer empfiehlt sich vor allem:

früh morgens oder am Abend.

Die Temperaturen sind dann angenehmer und die Sonne ist weniger intensiv.

Herbst

Der Herbst ist für viele Urlauber eine sehr interessante Zeit.

Das Meer ist häufig noch warm, während die Temperaturen an Land angenehmer werden.

Außerdem ist die Insel nach der Hauptsaison vielerorts ruhiger.

Welche Ausrüstung sollte man mitnehmen?

Für einen Angelurlaub auf Kreta reicht für viele Uferangler eine relativ kompakte Ausrüstung.

Grundausstattung

  • Spinnrute
  • Stationärrolle
  • geflochtene Schnur
  • Vorfachmaterial
  • Kunstköder
  • Haken und Wirbel
  • Maßband
  • Lösezange
  • kleiner Kescher
  • Sonnenbrille
  • Kopfbedeckung
  • Sonnenschutz
  • ausreichend Trinkwasser
  • festes, rutschfestes Schuhwerk

Wer mit dem Flugzeug reist, sollte sich überlegen, ob der Transport einer kompletten Angelausrüstung sinnvoll ist.

Bei einer kurzen Reise kann eine geführte Angeltour mit Leihgerät deutlich praktischer sein.

Sicherheit beim Angeln auf Kreta

Die kretische Küste kann wunderschön, aber auch anspruchsvoll sein.

Besonders beim Angeln von Felsen sollte man die Kraft der Wellen nicht unterschätzen.

Deshalb gilt:

  • Nie bei starkem Wellengang auf exponierte Felsen gehen.
  • Rutschfestes Schuhwerk tragen.
  • Bei Gewitter das Wasser verlassen.
  • Ausreichend Trinkwasser mitnehmen.
  • Starke Sonneneinstrahlung berücksichtigen.
  • Unbekannte Küstenabschnitte nicht allein erkunden.
  • Bei Dunkelheit eine geeignete Taschen- oder Stirnlampe verwenden.

Der beste Angelplatz ist immer der, von dem man sicher wieder nach Hause kommt.

Nachhaltig angeln auf Kreta

Kreta besitzt eine beeindruckende Meeresnatur.

Wer dort angelt, sollte deshalb besonders verantwortungsvoll mit der Umgebung umgehen.

Dazu gehört:

  • keinen Müll zurücklassen
  • Angelschnüre nicht am Strand liegen lassen
  • untermaßige Fische schonend zurücksetzen
  • geschützte Arten nicht entnehmen
  • Fangmengen einhalten
  • lokale Sperrzonen respektieren
  • möglichst nur so viele Fische entnehmen, wie tatsächlich benötigt werden

Auch ein kleiner Beitrag jedes einzelnen Anglers hilft dabei, die kretische Küste für zukünftige Generationen zu erhalten.

Angeln und Urlaub auf Kreta verbinden

Das Besondere am Angeln auf Kreta ist die Kombination aus Sport und Urlaub.

Nach einer frühen Angelrunde kann man den Tag beispielsweise an einem ruhigen Strand verbringen, ein kretisches Dorf besuchen oder eine Wanderung unternehmen.

Und natürlich gehört auch die berühmte kretische Küche zu einem gelungenen Urlaub.

Frisches Gemüse, Olivenöl, Brot, lokale Spezialitäten und – wenn der Fang legal entnommen wurde – ein selbst gefangener Fisch können einen gelungenen Urlaubstag abrunden.

Fazit: Angeln auf Kreta lohnt sich

Angeln auf Kreta ist ein besonderes Erlebnis für Meeresangler.

Die abwechslungsreiche Küste, das klare Mittelmeer und die vielen unterschiedlichen Angelmöglichkeiten machen die Insel zu einem interessanten Ziel für Angler.

Besonders wichtig ist jedoch, sich vor dem Angeln über die aktuellen Vorschriften zu informieren.

Eine persönliche Angelkarte ist für die Freizeit-Meeresfischerei grundsätzlich nicht erforderlich. Trotzdem gelten zahlreiche Regeln zu Fangmengen, Mindestmaßen, Angelgeräten, geschützten Arten und lokalen Sperrgebieten.

Die wichtigste zeitliche Regel lautet:

Im gesamten Mai ist die Freizeitfischerei im Meer verboten.

Wer außerhalb dieser Zeit angelt, die lokalen Regeln beachtet und verantwortungsvoll mit der Natur umgeht, kann auf Kreta einen außergewöhnlichen Angelurlaub erleben.

Petri Heil und καλό ψάρεμα – viel Erfolg beim Angeln auf Kreta!


Häufige Fragen zum Angeln auf Kreta

Brauche ich eine Angelkarte zum Angeln auf Kreta?

Für die normale Freizeit-Meeresfischerei ist grundsätzlich keine persönliche Angelkarte erforderlich. Die übrigen gesetzlichen Bestimmungen müssen trotzdem eingehalten werden.

Darf man im Mai auf Kreta angeln?

Nein. Die Freizeit- und Unterwasserfischerei ist im gesamten Monat Mai verboten.

Wie viel Fisch darf man mitnehmen?

Grundsätzlich sind bis zu 5 kg Fisch oder Kopffüßer innerhalb von 24 Stunden erlaubt. Für bestimmte Langleinen gelten besondere Mengenregelungen.

Darf man gefangenen Fisch verkaufen?

Nein. Fänge aus der Freizeitfischerei dürfen nicht gewerblich verkauft oder vermarktet werden.

Darf man überall auf Kreta angeln?

Nein. Zusätzlich zu den allgemeinen griechischen Regeln können lokale Angelverbote und Sperrzonen bestehen.

Ist Angeln vom Ufer erlaubt?

Grundsätzlich kann das Uferangeln möglich sein, sofern am jeweiligen Küstenabschnitt kein lokales Verbot besteht und alle gesetzlichen Regeln eingehalten werden.


Rechtlicher Hinweis

Die gesetzlichen Bestimmungen zur Freizeitfischerei können geändert oder durch lokale Maßnahmen ergänzt werden. Vor dem konkreten Angelausflug sollte deshalb immer geprüft werden, ob am gewünschten Küstenabschnitt aktuell besondere Einschränkungen oder Angelverbote bestehen.

Maßgeblich sind die aktuellen Informationen der zuständigen griechischen Behörden und insbesondere der griechischen Küstenwache.

Stand: 2026


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Angeln im Herbst in Stralsund und rund um Rügen

Angeln im Herbst in Stralsund und rund um Rügen

Einleitung

Die Region rund um Stralsund und Rügen gehört zu den abwechslungsreichsten Angelgebieten an der deutschen Ostseeküste. Besonders im Herbst bieten der Strelasund, die Boddengewässer und die Küstenbereiche interessante Möglichkeiten für Angler. Sinkende Wassertemperaturen und die veränderten Standplätze der Futterfische machen vor allem das Raubfischangeln interessant.

Zu den wichtigsten Zielfischen gehören Hecht und Zander. An der Ostseeküste ist außerdem die Meerforelle ein bekannter Zielfisch, wobei im Herbst die geltenden Schonzeiten unbedingt berücksichtigt werden müssen.

Hechtangeln im Herbst

Der Herbst gilt als interessante Jahreszeit für das Hechtangeln. Mit sinkenden Wassertemperaturen verändert sich das Verhalten der Beutefische. Hechte können sich deshalb an unterschiedlichen Stellen aufhalten, beispielsweise an Krautfeldern, Schilfkanten, Abbruchkanten und Übergängen zwischen flachen und tieferen Bereichen.

Der Strelasund und die Boddengewässer rund um Rügen sind für ihre Hechtbestände bekannt. Besonders das Spinnfischen mit Gummifischen, Wobblern oder Jerkbaits bietet sich an. Im kälteren Wasser kann eine langsamere Köderführung erfolgversprechend sein.

Beim Hechtangeln sollte eine ausreichend kräftige Ausrüstung verwendet werden. Dazu gehören eine passende Spinnrute, eine robuste Rolle, geflochtene Schnur und ein geeignetes Hechtvorfach. Ein großer Kescher sowie eine Lösezange gehören ebenfalls zur Grundausstattung.

Zanderangeln

Auch der Zander kann im Herbst ein interessantes Ziel sein. In tieferen Bereichen und an Kanten kann man nach den Fischen suchen. Besonders Gummifische am Jigkopf sind eine häufig verwendete Methode.

Im Bereich von Stralsund gibt es verschiedene Gewässer und Hafenbereiche, in denen Zander vorkommen. Allerdings müssen örtliche Angelverbote und Einschränkungen beachtet werden. Gerade im Bereich des Stralsunder Hafens gibt es besondere Regelungen für bestimmte Zeiträume.

Angeln am Strelasund

Der Strelasund verbindet Stralsund mit Rügen und bietet unterschiedliche Gewässerstrukturen. Flachwasserbereiche wechseln sich mit tieferen Bereichen und Rinnen ab.

Für einen Herbst-Angeltag lohnt es sich, verschiedene Wassertiefen zu untersuchen. Morgens können flachere Bereiche interessant sein. Im Laufe des Tages können tiefere Rinnen und Kanten einen Versuch wert sein. Entscheidend ist dabei häufig, wo sich die Futterfische aufhalten.

Auch die Windrichtung kann eine wichtige Rolle spielen. Wind kann das Wasser in bestimmten Bereichen bewegen und dadurch die Verteilung von Futterfischen beeinflussen.

Angeln rund um Rügen

Rügen bietet eine große Auswahl verschiedener Angelmöglichkeiten. Neben den Boddengewässern gibt es zahlreiche Küstenabschnitte an der Ostsee. Bekannte Angelgebiete befinden sich unter anderem im Bereich der Halbinseln Wittow und Jasmund sowie an verschiedenen Bodden.

Beim Uferangeln sollte man auf die Beschaffenheit des Ufers achten. Steinige Bereiche, Schilfkanten, tiefer werdende Uferzonen und Stellen mit Strömung können interessante Strukturen darstellen.

Wer mit dem Boot unterwegs ist, kann wesentlich flexibler verschiedene Wassertiefen und Bereiche anfahren. Bei Herbstwetter muss allerdings besonders auf Wind, Wellen und Wetterumschwünge geachtet werden.

Meerforelle

Rügen ist auch für das Meerforellenangeln bekannt. Im Herbst muss hier jedoch besonders auf die geltenden gesetzlichen Bestimmungen geachtet werden.

Für die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns gilt nach den angegebenen Regelungen eine Meerforellen-Schonzeit vom 15. September bis 14. Dezember. Das bedeutet, dass die Meerforelle im Herbst nicht einfach als regulärer Zielfisch eingeplant werden kann.

Vor jeder Angeltour sollten deshalb die aktuellen Bestimmungen und die jeweiligen Regelungen des Angelgewässers überprüft werden.

Ausrüstung für den Herbst

Da das Wetter an der Ostseeküste im Herbst schnell wechseln kann, sollte die Ausrüstung nicht nur auf die Fische, sondern auch auf die Wetterbedingungen abgestimmt sein.

Zur Grundausrüstung gehören:

  • passende Spinnrute
  • robuste Angelrolle
  • geflochtene Hauptschnur
  • geeignete Vorfächer
  • Gummifische und Wobbler
  • großer Kescher
  • Lösezange und Hakenlöser
  • Maßband
  • warme und wasserdichte Kleidung
  • rutschfeste Schuhe oder Watbekleidung

Beim Bootsangeln sollte eine geeignete Rettungsweste selbstverständlich zur Ausrüstung gehören.

Wetter und Sicherheit

Das Wetter spielt beim Angeln an der Ostsee eine besonders wichtige Rolle. Starker Wind kann innerhalb kurzer Zeit für schwierige Bedingungen sorgen. Deshalb sollte vor jeder Fahrt die Wetter- und Windvorhersage kontrolliert werden.

Bei starkem Wind sollten geschützte Bereiche bevorzugt werden. Beim Angeln vom Ufer aus ist auf rutschige Steine und Wellen zu achten. Vom Boot aus sollte man bei einer deutlichen Wetterverschlechterung nicht zu lange abwarten.

Angelkarten und Vorschriften

Für das Angeln in Mecklenburg-Vorpommern werden je nach Gewässer entsprechende Fischereierlaubnisse benötigt. Zusätzlich können ein Fischereischein beziehungsweise ein Touristenfischereischein erforderlich sein.

Besonders wichtig ist, dass die Bestimmungen je nach Gewässer unterschiedlich sein können. Neben Mindestmaßen und Schonzeiten können auch zeitlich oder örtlich begrenzte Angelverbote bestehen.

Für die Planung einer Herbsttour sollte deshalb immer geprüft werden:

  1. Ist das gewünschte Gewässer für das Angeln freigegeben?
  2. Wird eine zusätzliche Angelkarte benötigt?
  3. Welche Mindestmaße gelten?
  4. Welche Schonzeiten gelten aktuell?
  5. Gibt es örtliche Sperrbereiche?
  6. Welche besonderen Regelungen gelten für das Angeln vom Boot?

Fazit

Das Angeln im Herbst rund um Stralsund und Rügen bietet abwechslungsreiche Möglichkeiten. Besonders das Raubfischangeln auf Hecht und Zander kann zu dieser Jahreszeit interessant sein. Der Strelasund und die zahlreichen Boddengewässer bieten dafür eine große Auswahl unterschiedlicher Strukturen.

Gleichzeitig verlangt das Angeln an der Ostseeküste eine gute Vorbereitung. Wetter, Wind, Wassertiefe und die Position der Futterfische können sich schnell verändern. Hinzu kommen die geltenden Schonzeiten, Mindestmaße und örtlichen Angelbeschränkungen.

Wer diese Punkte berücksichtigt und seine Angelstelle flexibel auswählt, findet rund um Stralsund und Rügen ein vielseitiges Revier für einen Herbst-Angeltag.

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Angeln im Südwesten von Berlin

Angeln im Herbst am Großen Wannsee, Kleinen Wannsee, Pohlesee und an der Havel

Der Herbst ist für viele Angler eine der spannendsten Jahreszeiten in Berlin. Wenn die Wassertemperaturen sinken, verändern sich die Fische und ihre Standplätze. Friedfische suchen energiereiche Nahrung für die kalte Jahreszeit, während Hecht, Zander und Barsch ihre Aktivität häufig noch einmal deutlich steigern.

Ein besonders interessantes Angelrevier befindet sich im Berliner Südwesten: Großer Wannsee, Kleiner Wannsee, Pohlesee und die Havel niederwärts ab dem Leuchtfeuer der Insel Schwanenwerder bis zur Glienicker Brücke.

Das Gebiet verbindet große, seenartige Wasserflächen mit durchströmten Bereichen und unterschiedlichen Tiefen. Dadurch können hier sowohl typische Stillwasserfische als auch Arten aus dem Fließwasser angetroffen werden. Das Berliner Gewässersystem der Havelseen zählt insgesamt zu den fischartenreichsten Gewässerbereichen der Stadt.

Der Herbst – wenn sich das Angeln verändert

Mit kürzer werdenden Tagen und sinkenden Wassertemperaturen verändert sich das Verhalten der Fische.

Im September kann das Wasser noch relativ warm sein. Im Oktober wird die Aktivität vieler Fischarten stärker von Wetter, Wind und Wassertemperatur bestimmt. Im November konzentrieren sich viele Fische zunehmend auf Bereiche, in denen sie ausreichend Nahrung finden und möglichst wenig Energie verbrauchen müssen.

Für Angler bedeutet das:

  • Raubfische suchen häufig Beutefischschwärme.
  • Barsche können sich an Kanten und Strukturen konzentrieren.
  • Hechte stehen gerne an Kraut, Kanten und Übergängen.
  • Zander sind besonders an tieferen Bereichen und Strömungskanten interessant.
  • Brassen, Rotaugen und andere Friedfische ziehen teilweise in größere Tiefen.
  • Karpfen können an milden Herbsttagen weiterhin aktiv sein.
  • Aal spielt im frühen Herbst noch eine Rolle, wird mit sinkenden Wassertemperaturen aber zunehmend träger.

Großer Wannsee – großes Wasser, große Möglichkeiten

Der Große Wannsee ist eine seenartige Erweiterung der Havel und gehört zu den bekanntesten Angelgewässern Berlins. Der Fischbestand umfasst unter anderem Barsch, Hecht, Zander, Wels, Aal, Karpfen, Schleie, Rapfen, Brassen, Rotauge und Rotfeder.

Gerade im Herbst ist der Große Wannsee interessant, weil verschiedene Fischarten auf die veränderten Bedingungen reagieren.

Hecht im Herbst

Der Herbst gehört zu den interessanten Zeiten für das Hechtangeln. Krautfelder, Kanten und Bereiche mit Beutefisch sind mögliche Standplätze.

Beim Spinnfischen können größere Gummifische, Wobbler oder andere Hechtköder eingesetzt werden. An tieferen Stellen kann auch ein Köderfisch interessant sein.

Wichtig ist, die Fische nicht wahllos im gesamten Gewässer zu suchen. Struktur und Beutefisch sind im Herbst entscheidend.

Zander im Großen Wannsee

Auch der Zander gehört zu den interessanten Raubfischen des Wannsees.

Besonders interessant sind:

  • Tiefenbereiche
  • Übergänge von flach zu tief
  • Kanten
  • Strömungsbereiche
  • Stellen mit Kleinfisch
  • Bereiche in der Nähe von Fahrrinnen

Gummifische gehören zu den klassischen Ködern. Je nach Wassertiefe und Strömung sollte das Gewicht angepasst werden.

Barsch

Der Barsch ist ein hervorragender Zielfisch für den Herbst. Kleinere Barsche können in Schwärmen auftreten, während größere Exemplare häufig gezielt nach Beutefischen suchen.

Kleine Gummifische, Jigköpfe, Dropshot-Montagen oder kleine Wobbler können erfolgreich sein.


Kleiner Wannsee – interessant für Raub- und Friedfischangler

Der Kleine Wannsee gehört zur Wannseekette und steht mit den angrenzenden Gewässern in Verbindung.

Im Herbst können insbesondere Barsch, Hecht, Zander und verschiedene Weißfischarten interessante Zielfische sein.

Die Verbindung zu anderen Gewässerabschnitten ist dabei besonders interessant. Fische orientieren sich nicht an den Grenzen einer Angelkarte, sondern an Nahrung, Wassertemperatur, Struktur und Strömung.

Für Raubfischangler lohnt sich daher die Suche an:

  • Schilfkanten
  • Krautfeldern
  • Übergängen
  • tieferen Bereichen
  • Einläufen und Verbindungen
  • Stellen mit sichtbarem Kleinfisch

Pohlesee – klein, aber interessant

Der Pohlesee ist deutlich kleiner als der Große Wannsee, gehört aber zum gleichen Gewässersystem. Er ist mit dem Kleinen Wannsee und dem Stölpchensee verbunden.

Zu den nachgewiesenen bzw. genannten Fischarten gehören unter anderem Barsch, Hecht, Zander, Schleie, Brasse, Rotauge, Rotfeder und Güster.

Gerade kleinere Gewässerbereiche können im Herbst interessant sein, weil sich Fische an bestimmten Strukturen und Nahrungsplätzen konzentrieren.

Beim Barschangeln können kleine Kunstköder verwendet werden. Auf Hecht bieten sich größere Köder an. Friedfischangler können mit Futterkorb, Pose oder Grundmontage auf Brassen, Rotaugen und andere Weißfische angeln.


Havel niederwärts – vom Leuchtfeuer Schwanenwerder bis zur Glienicker Brücke

Ein besonders abwechslungsreicher Abschnitt ist die Havel niederwärts ab dem „Roten Stein“ beziehungsweise der Linie am Leuchtfeuer der Insel Schwanenwerder bis in Richtung Glienicker Brücke.

Dieser Bereich verbindet unterschiedliche Wasserstrukturen und ist deshalb für verschiedene Angelmethoden interessant.

Die Angelkarten-Zuordnung beschreibt den Wannsee-Bereich ausdrücklich mit dem Abschnitt der Havel vom Leuchtfeuer Insel Schwanenwerder bis zum Kladower Ufer sowie weiter über die Havelseen und bis zur Glienicker Brücke einschließlich Großer und Kleiner Wannsee sowie Pohlesee.

Raubfischangeln an der Havel

Die Havel bietet im Herbst eine interessante Mischung aus Strömung, ruhigen Bereichen, Kanten und verschiedenen Tiefen.

Zander

Der Zander ist besonders an Übergängen zwischen unterschiedlichen Wassertiefen interessant.

Strömungskanten und Bereiche mit Kleinfisch können im Herbst gute Ansatzpunkte sein.

Beim Spinnfischen sind Gummifische ein klassischer Köder. Wichtig ist eine kontrollierte Köderführung dicht am Grund, wenn die Fische entsprechend tief stehen.

Hecht

Hechte können entlang von Kraut, Schilf und anderen Strukturen stehen.

Besonders interessant sind Übergänge:

flaches Wasser → Kraut → tiefes Wasser

sowie:

Bucht → Kante → Hauptwasser

Größere Köder können im Herbst sinnvoll sein, wenn die Hechte gezielt größere Beutefische aufnehmen.

Barsch

Die Havel ist auch für Barschangler interessant.

Kleine Gummifische, Dropshot, Jigköder oder kleine Hardbaits können eingesetzt werden.

Ein wichtiger Tipp: Wenn mehrere Barsche gefangen werden, sollte die nähere Umgebung gründlich abgesucht werden. Barsche können in Gruppen auftreten.


Friedfischangeln im Herbst

Nicht nur Raubfischangler kommen im Herbst auf ihre Kosten.

Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Güster und Karpfen können weiterhin interessante Zielfische sein.

Brassen

Brassen können sich im Herbst zunehmend in tieferen Bereichen aufhalten.

Eine Grundmontage mit Futterkorb ist eine klassische Möglichkeit.

Als Köder kommen beispielsweise infrage:

  • Maden
  • Würmer
  • Mais
  • kleine Boilies
  • Pellets

Dabei sollte nicht zu viel gefüttert werden. Im kühleren Wasser kann eine kleinere Futtermenge ausreichen.

Karpfen

Auch Karpfen sind im Herbst noch möglich.

An warmen Sonnentagen können flachere Bereiche interessant sein. Nach mehreren kalten Tagen sollte dagegen auch in tieferen Bereichen gesucht werden.

Mais, Boilies und Pellets können eingesetzt werden.

Besonders interessant können sonnige Bereiche sein, in denen sich das Wasser etwas stärker erwärmt.


Aal – im frühen Herbst noch interessant

Der Aal gehört zum Fischbestand des Großen Wannsees.

Im frühen Herbst kann ein Ansitz in den Abendstunden noch interessant sein.

Typische Köder sind:

  • Tauwurm
  • Köderfisch, soweit rechtlich zulässig
  • andere natürliche Köder entsprechend den geltenden Bestimmungen

Mit sinkenden Wassertemperaturen nimmt die Aktivität allerdings ab. Wer gezielt auf Aal angeln möchte, sollte deshalb eher die wärmeren Herbstphasen nutzen.


Die besten Zielfische im Herbst

FischartHerbst-ChanceInteressante BereicheKöder
Hechtsehr interessantKraut, Kanten, BeutefischGummifisch, Wobbler, Köderfisch
Zandersehr interessantTiefe, Kanten, StrömungGummifisch, Köderfisch
Barschsehr interessantKleinfisch, Kanten, StrukturenGummi, Jig, Wobbler
KarpfeninteressantGrund, sonnige Bereiche, NahrungMais, Boilie, Pellet
Brasseinteressanttiefere BereicheMade, Wurm, Mais
RotaugeinteressantSchwärme, KantenMade, Mais
Aalfrüher HerbstGrund, UferbereicheWurm
Welsmöglichtiefe Bereiche, Strukturenentsprechend erlaubte Köder

September, Oktober oder November?

September

Der September kann noch sommerliche Bedingungen bieten.

Zielfische:
Hecht, Barsch, Zander, Karpfen, Aal

Besonders interessant sind die Übergangsbereiche zwischen Sommer- und Herbstbedingungen.

Oktober

Der Oktober ist für viele Angler der klassische Herbstmonat.

Das Wasser kühlt ab und Raubfische können zunehmend aktiv nach Nahrung suchen.

Zielfische:
Hecht, Zander, Barsch, Karpfen und Friedfische.

November

Im November wird das Wasser deutlich kälter.

Die Suche nach Fischen sollte stärker über Tiefe, Struktur und Beutefisch erfolgen.

Zielfische:
Zander, Hecht, Barsch sowie Brassen und andere Friedfische.


Herbststrategie für das gesamte Revier

Wer mehrere Gewässerabschnitte befischen kann, sollte sich nicht unbedingt den ganzen Tag an einer Stelle festlegen.

Eine mögliche Strategie:

Morgens

Mit Kunstködern auf Barsch, Hecht oder Zander beginnen.

Vormittag

Strukturen und Tiefenbereiche systematisch absuchen.

Mittagszeit

Bei Sonnenschein können sich flachere Bereiche erwärmen. Barsch, Hecht und Friedfische können dort zeitweise aktiv werden.

Nachmittag

Tiefere Bereiche und Kanten befischen.

Abend

Je nach Jahreszeit kann die Dämmerung nochmals eine interessante Phase für Raubfische sein.


Wind und Wetter im Herbst

Der Wind kann am Wannsee und an der Havel eine wichtige Rolle spielen.

Wind kann Nahrung und Kleinfische in bestimmte Bereiche drücken. Dadurch können sich auch Raubfische dort konzentrieren.

Statt automatisch die windgeschützte Seite zu wählen, lohnt sich deshalb die Frage:

Wo wird durch Wind Nahrung zusammengetrieben?

Gerade an großen Wasserflächen können solche Bereiche interessant sein.


Angelkarte und Vorschriften beachten

Für das beschriebene Berliner Gewässergebiet ist die jeweils passende Angelkarte erforderlich. Für die genannten Wannsee-Gewässer und die Havelbereiche bestehen unterschiedliche Kartenzuordnungen.

Außerdem müssen die aktuellen Berliner Fischereivorschriften, Schonzeiten, Mindestmaße, Fangbegrenzungen und gewässerspezifischen Bestimmungen beachtet werden.

Insbesondere bei Hecht und Zander ist vor dem Angeln zu prüfen, welche aktuell gültigen Regelungen für das konkrete Gewässer gelten. Für Berlin werden beispielsweise Schonzeiten für Hecht und Zander ausgewiesen; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Landesregelung.

Auch bei der Verwendung von Kunstködern und Mehrfachhaken sind die gesetzlichen Vorgaben zu beachten.


Fazit: Herbstangeln zwischen Wannsee und Havel

Das Revier rund um Großen Wannsee, Kleinen Wannsee, Pohlesee und die Havel bis zur Glienicker Brücke bietet im Herbst eine außergewöhnliche Vielfalt.

Wer auf Raubfisch angeln möchte, findet mit Hecht, Zander und Barsch drei besonders interessante Zielfische.

Friedfischangler können auf Brassen, Rotaugen, Rotfedern und Karpfen hoffen. Im frühen Herbst kann außerdem der Aal noch ein interessanter Zielfisch sein.

Der wichtigste Grundsatz lautet im Herbst:

Nicht einfach irgendwo angeln – Fische suchen.

Beutefisch, Wassertiefe, Kraut, Kanten, Strömung und Wetter sind die entscheidenden Faktoren. Wer diese Veränderungen beobachtet und seine Angelstrategie entsprechend anpasst, kann gerade im Herbst spannende Angeltage im Berliner Südwesten erleben.

Petri Heil! Titelbild erstellt mit KI

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Achtung die Waldfahrgenehmigung des LAVB gilt nur an diesen Gewässern:

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