Achtung die Waldfahrgenehmigung des LAVB gilt nur an diesen Gewässern:

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Angeln am Griebnitzsee

Angeln am Griebnitzsee: Leitfaden für Uferangler und Bootsfischer

Der ca. 58,5 Hektar große Griebnitzsee ist ein fischreiches und landschaftlich reizvolles Gewässer auf der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg. Wer hier erfolgreich auf Raub- oder Friedfische angeln möchte, muss jedoch die besonderen rechtlichen Regelungen, wechselnde Zuständigkeiten der Angelvereine und die stark unterschiedliche Uferstruktur beachten. Dieser Bericht zeigt auf, wo das Angeln erlaubt ist, welche Karte du wo brauchst und wie du am besten anreist.


🎣 Wichtiger Lizenz-Hinweis: Geteilte Zuständigkeiten (LAVB / DAV vs. AV Schöneberg)

Da der Griebnitzsee ein Grenzgewässer ist und nahtlos in Kanalsysteme übergeht, ist er rechtlich zweigeteilt. Achtung: Die normale LAVB-Karte oder Berliner DAV-Marke gilt nicht auf dem gesamten See!

  • Hauptteil des Sees (Westen bis Mitte): Wird vom Landesanglerverband Brandenburg (LAVB) bewirtschaftet. Hier fischst du legal mit der Brandenburger Verbandskarte oder als Berliner Vereinsangler mit der Berliner DAV-Marke (aufgrund des gegenseitigen Austauschabkommens). Nicht-Vereinsmitglieder erwerben online eine Gastkarte über den LAVB-Onlineshop.
  • Östlicher Bereich (Kurz vor dem Griebnitzkanal & Übergang Teltowkanal): Hier ändern sich die Besitzverhältnisse. Für diesen Abschnitt sowie den Griebnitzkanal selbst besitzt der Anglerverein Berlin-Schöneberg e.V. das Fischereirecht. Wer hier die Angel auswirft, benötigt zwingend die separate Angelkarte des AV Berlin-Schöneberg (Tages-, Wochen- oder Jahreskarten sind in Berliner Angelläden erhältlich). Die LAVB- oder DAV-Marke ist hier ungültig!

🚫 Uferbetretungsverbote und Einschränkungen

Das Angeln vom Land aus ist am Griebnitzsee stark reglementiert und von den Eigentumsverhältnissen geprägt:

  • Potsdamer Seite (Babelsberg / Neu-Babelsberg):
    • Uferbetretungsverbot: Große Teile des Potsdamer Ufers sind durch historische Villengrundstücke und Privatbesitz komplett für die Öffentlichkeit gesperrt. Das Betreten dieser Grundstücke ohne Erlaubnis ist verboten. Das Uferangeln ist auf dieser Seite mangels freier Zugänge fast unmöglich.
  • Berliner Seite (Wannsee / Düppeler Forst):
    • Das Ufer ist hier als Waldseite größtenteils öffentlich zugänglich. Allerdings verläuft der Uferbereich extrem flach, ist schlammig und dicht mit Bäumen oder Schilf bewachsen. Eine Wathose ist zwingend zu empfehlen, um freie Bereiche anwerfen zu können.
  • Schonbezirke:
    • Beachte die angrenzenden Reviere: Für die nahegelegene Alte Fahrt in Potsdam gelten strenge Sonderregeln. Am Griebnitzsee selbst ist das Angeln vom Boot aus die mit Abstand flexibelste Option, um den wechselnden Zuständigkeiten auf dem Wasser Rechnung zu tragen.

🚣 Bootsverleihe für Angler

Da das Uferangeln stark eingeschränkt ist, ist ein Boot der Schlüssel zum Fisch. Folgende Verleiher bieten sich in direkter Nähe an:

1. Potsdam per Pedales (Direkt am See)

  • Angebot: Kajaks und Kanus. Ideal für sportliche Angler, um die Kanten flexibel abzufischen.
  • Adresse: Rudolf-Breitscheid-Straße 201, 14482 Potsdam-Babelsberg (Direkt im S-Bahnhof Griebnitzsee).
  • Website: Kanu- und Kajakverleih bei Potsdam per Pedales

2. Marina am Tiefen See & Waterlounge Potsdam (Kurzer Anfahrtsweg per Boot)


📍 Anfahrtswege zum Griebnitzsee

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV) – Empfohlen

  • Zielbahnhof: S-Bahnhof Griebnitzsee.
  • Linien: S-Bahn-Linie S7 sowie die Regionalbahnen RB21 und RB23.
  • Vorteil: Du steigst direkt am Wasser aus. Der Verleiher Potsdam per Pedales befindet sich direkt im Bahnhofsgebäude.

Mit dem Auto (Anreise zur Berliner Waldseite)

  • Route: Über die Königstraße (B1) aus Berlin-Wannsee oder Potsdam kommend. Biege ab in die Neue Kreisstraße in Richtung Kohlhasenbrück.
  • Parken: Nutze die Waldparkplätze im Bereich Kohlhasenbrück / Düppeler Forst. Von dort aus erreichst du das Berliner Ufer über Fußwege durch den Wald.
  • Hinweis für Potsdam: In Babelsberg herrscht extremer Parkplatzmangel; zudem gibt es dort wegen der Privatgrundstücke keine direkten Wasserzugänge für Autofahrer.

Hintergrund-Information zur redaktionellen Erstellung:
Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) recherchiert und formuliert. Gesetzliche Bestimmungen, Schonzeiten und Vereinszuständigkeiten können sich ändern. Alle Angaben in diesem Bericht erfolgen daher ohne Gewähr.

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Angel in Stralsund & Rügen
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Stimmt ab für den Fisch des Jahres

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Erfolgreich auf Aal angeln – Im See und Fließgewässer

Angeln auf Aal

Der Aal zählt zu den spannendsten Zielfischen unserer Gewässer. Seine nächtliche Lebensweise, kraftvollen Fluchten und sein ausgeprägter Geruchssinn machen das Aalangeln zu einem besonderen Erlebnis. Ob am ruhigen See oder im strömenden Fluss – mit der richtigen Taktik steigen die Fangchancen deutlich.

Aalangeln im See

In Seen halten sich Aale häufig in Uferbereichen mit Schilf, Krautfeldern, versunkenen Bäumen oder steinigen Strukturen auf. Besonders in den Abend- und Nachtstunden verlassen sie ihre Verstecke auf Nahrungssuche.

Erfolgreiche Plätze:

  • Schilfkanten und Seerosenfelder
  • Stege und Bootsanleger
  • Übergänge von hartem zu weichem Grund
  • Bereiche mit versunkenem Holz

Bewährte Köder:

  • Tauwürmer
  • Mistwürmer
  • Köderfische oder Fischfetzen
  • Garnelenstücke

Die Montage sollte möglichst einfach gehalten werden. Eine Grundmontage mit Laufblei und einem etwa 50 bis 80 Zentimeter langen Vorfach hat sich bewährt.

Aalangeln im Fließgewässer

Flüsse bieten hervorragende Bedingungen für kapitale Aale. Die Strömung transportiert Geruchsstoffe weit durchs Wasser und lockt die Räuber gezielt zum Köder.

Hotspots im Fluss:

  • Buhnenfelder
  • Kehrströmungen
  • Brückenbereiche
  • Hafeneinfahrten
  • Tiefere Außenkurven

Bei stärkerer Strömung empfiehlt sich ein schwereres Grundblei, damit der Köder sicher am Platz bleibt. Besonders erfolgreich sind natürliche Köder wie Tauwürmer oder Fischfetzen, die starke Duftspuren erzeugen.

Die beste Zeit für Aal

Die Hauptsaison beginnt meist im späten Frühjahr und reicht bis in den Herbst. Besonders erfolgversprechend sind:

  • Warme Sommernächte
  • Bewölkte und schwüle Wetterlagen
  • Die Stunden nach Sonnenuntergang
  • Nächte vor einem Wetterumschwung

Tipps für mehr Erfolg

✔ Geräuscharm ans Wasser gehen
✔ Frische Naturköder verwenden
✔ Mehrere interessante Plätze ausprobieren
✔ Regelmäßig die Köder kontrollieren
✔ Stirnlampe und Kescher griffbereit halten

Fazit

Wer den Aal gezielt beangeln möchte, sollte vor allem auf die richtigen Standplätze und natürliche Köder setzen. Während im See strukturreiche Uferzonen besonders interessant sind, überzeugen im Fluss strömungsberuhigte Bereiche und tiefe Rinnen. Mit Geduld und einer gut vorbereiteten Nacht am Wasser stehen die Chancen auf einen erfolgreichen Fang sehr gut.

Alle Angaben ohne Gewähr

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