Angeln im Herbst in Stralsund und rund um Rügen

Angeln im Herbst in Stralsund und rund um Rügen

Einleitung

Die Region rund um Stralsund und Rügen gehört zu den abwechslungsreichsten Angelgebieten an der deutschen Ostseeküste. Besonders im Herbst bieten der Strelasund, die Boddengewässer und die Küstenbereiche interessante Möglichkeiten für Angler. Sinkende Wassertemperaturen und die veränderten Standplätze der Futterfische machen vor allem das Raubfischangeln interessant.

Zu den wichtigsten Zielfischen gehören Hecht und Zander. An der Ostseeküste ist außerdem die Meerforelle ein bekannter Zielfisch, wobei im Herbst die geltenden Schonzeiten unbedingt berücksichtigt werden müssen.

Hechtangeln im Herbst

Der Herbst gilt als interessante Jahreszeit für das Hechtangeln. Mit sinkenden Wassertemperaturen verändert sich das Verhalten der Beutefische. Hechte können sich deshalb an unterschiedlichen Stellen aufhalten, beispielsweise an Krautfeldern, Schilfkanten, Abbruchkanten und Übergängen zwischen flachen und tieferen Bereichen.

Der Strelasund und die Boddengewässer rund um Rügen sind für ihre Hechtbestände bekannt. Besonders das Spinnfischen mit Gummifischen, Wobblern oder Jerkbaits bietet sich an. Im kälteren Wasser kann eine langsamere Köderführung erfolgversprechend sein.

Beim Hechtangeln sollte eine ausreichend kräftige Ausrüstung verwendet werden. Dazu gehören eine passende Spinnrute, eine robuste Rolle, geflochtene Schnur und ein geeignetes Hechtvorfach. Ein großer Kescher sowie eine Lösezange gehören ebenfalls zur Grundausstattung.

Zanderangeln

Auch der Zander kann im Herbst ein interessantes Ziel sein. In tieferen Bereichen und an Kanten kann man nach den Fischen suchen. Besonders Gummifische am Jigkopf sind eine häufig verwendete Methode.

Im Bereich von Stralsund gibt es verschiedene Gewässer und Hafenbereiche, in denen Zander vorkommen. Allerdings müssen örtliche Angelverbote und Einschränkungen beachtet werden. Gerade im Bereich des Stralsunder Hafens gibt es besondere Regelungen für bestimmte Zeiträume.

Angeln am Strelasund

Der Strelasund verbindet Stralsund mit Rügen und bietet unterschiedliche Gewässerstrukturen. Flachwasserbereiche wechseln sich mit tieferen Bereichen und Rinnen ab.

Für einen Herbst-Angeltag lohnt es sich, verschiedene Wassertiefen zu untersuchen. Morgens können flachere Bereiche interessant sein. Im Laufe des Tages können tiefere Rinnen und Kanten einen Versuch wert sein. Entscheidend ist dabei häufig, wo sich die Futterfische aufhalten.

Auch die Windrichtung kann eine wichtige Rolle spielen. Wind kann das Wasser in bestimmten Bereichen bewegen und dadurch die Verteilung von Futterfischen beeinflussen.

Angeln rund um Rügen

Rügen bietet eine große Auswahl verschiedener Angelmöglichkeiten. Neben den Boddengewässern gibt es zahlreiche Küstenabschnitte an der Ostsee. Bekannte Angelgebiete befinden sich unter anderem im Bereich der Halbinseln Wittow und Jasmund sowie an verschiedenen Bodden.

Beim Uferangeln sollte man auf die Beschaffenheit des Ufers achten. Steinige Bereiche, Schilfkanten, tiefer werdende Uferzonen und Stellen mit Strömung können interessante Strukturen darstellen.

Wer mit dem Boot unterwegs ist, kann wesentlich flexibler verschiedene Wassertiefen und Bereiche anfahren. Bei Herbstwetter muss allerdings besonders auf Wind, Wellen und Wetterumschwünge geachtet werden.

Meerforelle

Rügen ist auch für das Meerforellenangeln bekannt. Im Herbst muss hier jedoch besonders auf die geltenden gesetzlichen Bestimmungen geachtet werden.

Für die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns gilt nach den angegebenen Regelungen eine Meerforellen-Schonzeit vom 15. September bis 14. Dezember. Das bedeutet, dass die Meerforelle im Herbst nicht einfach als regulärer Zielfisch eingeplant werden kann.

Vor jeder Angeltour sollten deshalb die aktuellen Bestimmungen und die jeweiligen Regelungen des Angelgewässers überprüft werden.

Ausrüstung für den Herbst

Da das Wetter an der Ostseeküste im Herbst schnell wechseln kann, sollte die Ausrüstung nicht nur auf die Fische, sondern auch auf die Wetterbedingungen abgestimmt sein.

Zur Grundausrüstung gehören:

  • passende Spinnrute
  • robuste Angelrolle
  • geflochtene Hauptschnur
  • geeignete Vorfächer
  • Gummifische und Wobbler
  • großer Kescher
  • Lösezange und Hakenlöser
  • Maßband
  • warme und wasserdichte Kleidung
  • rutschfeste Schuhe oder Watbekleidung

Beim Bootsangeln sollte eine geeignete Rettungsweste selbstverständlich zur Ausrüstung gehören.

Wetter und Sicherheit

Das Wetter spielt beim Angeln an der Ostsee eine besonders wichtige Rolle. Starker Wind kann innerhalb kurzer Zeit für schwierige Bedingungen sorgen. Deshalb sollte vor jeder Fahrt die Wetter- und Windvorhersage kontrolliert werden.

Bei starkem Wind sollten geschützte Bereiche bevorzugt werden. Beim Angeln vom Ufer aus ist auf rutschige Steine und Wellen zu achten. Vom Boot aus sollte man bei einer deutlichen Wetterverschlechterung nicht zu lange abwarten.

Angelkarten und Vorschriften

Für das Angeln in Mecklenburg-Vorpommern werden je nach Gewässer entsprechende Fischereierlaubnisse benötigt. Zusätzlich können ein Fischereischein beziehungsweise ein Touristenfischereischein erforderlich sein.

Besonders wichtig ist, dass die Bestimmungen je nach Gewässer unterschiedlich sein können. Neben Mindestmaßen und Schonzeiten können auch zeitlich oder örtlich begrenzte Angelverbote bestehen.

Für die Planung einer Herbsttour sollte deshalb immer geprüft werden:

  1. Ist das gewünschte Gewässer für das Angeln freigegeben?
  2. Wird eine zusätzliche Angelkarte benötigt?
  3. Welche Mindestmaße gelten?
  4. Welche Schonzeiten gelten aktuell?
  5. Gibt es örtliche Sperrbereiche?
  6. Welche besonderen Regelungen gelten für das Angeln vom Boot?

Fazit

Das Angeln im Herbst rund um Stralsund und Rügen bietet abwechslungsreiche Möglichkeiten. Besonders das Raubfischangeln auf Hecht und Zander kann zu dieser Jahreszeit interessant sein. Der Strelasund und die zahlreichen Boddengewässer bieten dafür eine große Auswahl unterschiedlicher Strukturen.

Gleichzeitig verlangt das Angeln an der Ostseeküste eine gute Vorbereitung. Wetter, Wind, Wassertiefe und die Position der Futterfische können sich schnell verändern. Hinzu kommen die geltenden Schonzeiten, Mindestmaße und örtlichen Angelbeschränkungen.

Wer diese Punkte berücksichtigt und seine Angelstelle flexibel auswählt, findet rund um Stralsund und Rügen ein vielseitiges Revier für einen Herbst-Angeltag.

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Angeln im Südwesten von Berlin

Angeln im Herbst am Großen Wannsee, Kleinen Wannsee, Pohlesee und an der Havel

Der Herbst ist für viele Angler eine der spannendsten Jahreszeiten in Berlin. Wenn die Wassertemperaturen sinken, verändern sich die Fische und ihre Standplätze. Friedfische suchen energiereiche Nahrung für die kalte Jahreszeit, während Hecht, Zander und Barsch ihre Aktivität häufig noch einmal deutlich steigern.

Ein besonders interessantes Angelrevier befindet sich im Berliner Südwesten: Großer Wannsee, Kleiner Wannsee, Pohlesee und die Havel niederwärts ab dem Leuchtfeuer der Insel Schwanenwerder bis zur Glienicker Brücke.

Das Gebiet verbindet große, seenartige Wasserflächen mit durchströmten Bereichen und unterschiedlichen Tiefen. Dadurch können hier sowohl typische Stillwasserfische als auch Arten aus dem Fließwasser angetroffen werden. Das Berliner Gewässersystem der Havelseen zählt insgesamt zu den fischartenreichsten Gewässerbereichen der Stadt.

Der Herbst – wenn sich das Angeln verändert

Mit kürzer werdenden Tagen und sinkenden Wassertemperaturen verändert sich das Verhalten der Fische.

Im September kann das Wasser noch relativ warm sein. Im Oktober wird die Aktivität vieler Fischarten stärker von Wetter, Wind und Wassertemperatur bestimmt. Im November konzentrieren sich viele Fische zunehmend auf Bereiche, in denen sie ausreichend Nahrung finden und möglichst wenig Energie verbrauchen müssen.

Für Angler bedeutet das:

  • Raubfische suchen häufig Beutefischschwärme.
  • Barsche können sich an Kanten und Strukturen konzentrieren.
  • Hechte stehen gerne an Kraut, Kanten und Übergängen.
  • Zander sind besonders an tieferen Bereichen und Strömungskanten interessant.
  • Brassen, Rotaugen und andere Friedfische ziehen teilweise in größere Tiefen.
  • Karpfen können an milden Herbsttagen weiterhin aktiv sein.
  • Aal spielt im frühen Herbst noch eine Rolle, wird mit sinkenden Wassertemperaturen aber zunehmend träger.

Großer Wannsee – großes Wasser, große Möglichkeiten

Der Große Wannsee ist eine seenartige Erweiterung der Havel und gehört zu den bekanntesten Angelgewässern Berlins. Der Fischbestand umfasst unter anderem Barsch, Hecht, Zander, Wels, Aal, Karpfen, Schleie, Rapfen, Brassen, Rotauge und Rotfeder.

Gerade im Herbst ist der Große Wannsee interessant, weil verschiedene Fischarten auf die veränderten Bedingungen reagieren.

Hecht im Herbst

Der Herbst gehört zu den interessanten Zeiten für das Hechtangeln. Krautfelder, Kanten und Bereiche mit Beutefisch sind mögliche Standplätze.

Beim Spinnfischen können größere Gummifische, Wobbler oder andere Hechtköder eingesetzt werden. An tieferen Stellen kann auch ein Köderfisch interessant sein.

Wichtig ist, die Fische nicht wahllos im gesamten Gewässer zu suchen. Struktur und Beutefisch sind im Herbst entscheidend.

Zander im Großen Wannsee

Auch der Zander gehört zu den interessanten Raubfischen des Wannsees.

Besonders interessant sind:

  • Tiefenbereiche
  • Übergänge von flach zu tief
  • Kanten
  • Strömungsbereiche
  • Stellen mit Kleinfisch
  • Bereiche in der Nähe von Fahrrinnen

Gummifische gehören zu den klassischen Ködern. Je nach Wassertiefe und Strömung sollte das Gewicht angepasst werden.

Barsch

Der Barsch ist ein hervorragender Zielfisch für den Herbst. Kleinere Barsche können in Schwärmen auftreten, während größere Exemplare häufig gezielt nach Beutefischen suchen.

Kleine Gummifische, Jigköpfe, Dropshot-Montagen oder kleine Wobbler können erfolgreich sein.


Kleiner Wannsee – interessant für Raub- und Friedfischangler

Der Kleine Wannsee gehört zur Wannseekette und steht mit den angrenzenden Gewässern in Verbindung.

Im Herbst können insbesondere Barsch, Hecht, Zander und verschiedene Weißfischarten interessante Zielfische sein.

Die Verbindung zu anderen Gewässerabschnitten ist dabei besonders interessant. Fische orientieren sich nicht an den Grenzen einer Angelkarte, sondern an Nahrung, Wassertemperatur, Struktur und Strömung.

Für Raubfischangler lohnt sich daher die Suche an:

  • Schilfkanten
  • Krautfeldern
  • Übergängen
  • tieferen Bereichen
  • Einläufen und Verbindungen
  • Stellen mit sichtbarem Kleinfisch

Pohlesee – klein, aber interessant

Der Pohlesee ist deutlich kleiner als der Große Wannsee, gehört aber zum gleichen Gewässersystem. Er ist mit dem Kleinen Wannsee und dem Stölpchensee verbunden.

Zu den nachgewiesenen bzw. genannten Fischarten gehören unter anderem Barsch, Hecht, Zander, Schleie, Brasse, Rotauge, Rotfeder und Güster.

Gerade kleinere Gewässerbereiche können im Herbst interessant sein, weil sich Fische an bestimmten Strukturen und Nahrungsplätzen konzentrieren.

Beim Barschangeln können kleine Kunstköder verwendet werden. Auf Hecht bieten sich größere Köder an. Friedfischangler können mit Futterkorb, Pose oder Grundmontage auf Brassen, Rotaugen und andere Weißfische angeln.


Havel niederwärts – vom Leuchtfeuer Schwanenwerder bis zur Glienicker Brücke

Ein besonders abwechslungsreicher Abschnitt ist die Havel niederwärts ab dem „Roten Stein“ beziehungsweise der Linie am Leuchtfeuer der Insel Schwanenwerder bis in Richtung Glienicker Brücke.

Dieser Bereich verbindet unterschiedliche Wasserstrukturen und ist deshalb für verschiedene Angelmethoden interessant.

Die Angelkarten-Zuordnung beschreibt den Wannsee-Bereich ausdrücklich mit dem Abschnitt der Havel vom Leuchtfeuer Insel Schwanenwerder bis zum Kladower Ufer sowie weiter über die Havelseen und bis zur Glienicker Brücke einschließlich Großer und Kleiner Wannsee sowie Pohlesee.

Raubfischangeln an der Havel

Die Havel bietet im Herbst eine interessante Mischung aus Strömung, ruhigen Bereichen, Kanten und verschiedenen Tiefen.

Zander

Der Zander ist besonders an Übergängen zwischen unterschiedlichen Wassertiefen interessant.

Strömungskanten und Bereiche mit Kleinfisch können im Herbst gute Ansatzpunkte sein.

Beim Spinnfischen sind Gummifische ein klassischer Köder. Wichtig ist eine kontrollierte Köderführung dicht am Grund, wenn die Fische entsprechend tief stehen.

Hecht

Hechte können entlang von Kraut, Schilf und anderen Strukturen stehen.

Besonders interessant sind Übergänge:

flaches Wasser → Kraut → tiefes Wasser

sowie:

Bucht → Kante → Hauptwasser

Größere Köder können im Herbst sinnvoll sein, wenn die Hechte gezielt größere Beutefische aufnehmen.

Barsch

Die Havel ist auch für Barschangler interessant.

Kleine Gummifische, Dropshot, Jigköder oder kleine Hardbaits können eingesetzt werden.

Ein wichtiger Tipp: Wenn mehrere Barsche gefangen werden, sollte die nähere Umgebung gründlich abgesucht werden. Barsche können in Gruppen auftreten.


Friedfischangeln im Herbst

Nicht nur Raubfischangler kommen im Herbst auf ihre Kosten.

Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Güster und Karpfen können weiterhin interessante Zielfische sein.

Brassen

Brassen können sich im Herbst zunehmend in tieferen Bereichen aufhalten.

Eine Grundmontage mit Futterkorb ist eine klassische Möglichkeit.

Als Köder kommen beispielsweise infrage:

  • Maden
  • Würmer
  • Mais
  • kleine Boilies
  • Pellets

Dabei sollte nicht zu viel gefüttert werden. Im kühleren Wasser kann eine kleinere Futtermenge ausreichen.

Karpfen

Auch Karpfen sind im Herbst noch möglich.

An warmen Sonnentagen können flachere Bereiche interessant sein. Nach mehreren kalten Tagen sollte dagegen auch in tieferen Bereichen gesucht werden.

Mais, Boilies und Pellets können eingesetzt werden.

Besonders interessant können sonnige Bereiche sein, in denen sich das Wasser etwas stärker erwärmt.


Aal – im frühen Herbst noch interessant

Der Aal gehört zum Fischbestand des Großen Wannsees.

Im frühen Herbst kann ein Ansitz in den Abendstunden noch interessant sein.

Typische Köder sind:

  • Tauwurm
  • Köderfisch, soweit rechtlich zulässig
  • andere natürliche Köder entsprechend den geltenden Bestimmungen

Mit sinkenden Wassertemperaturen nimmt die Aktivität allerdings ab. Wer gezielt auf Aal angeln möchte, sollte deshalb eher die wärmeren Herbstphasen nutzen.


Die besten Zielfische im Herbst

FischartHerbst-ChanceInteressante BereicheKöder
Hechtsehr interessantKraut, Kanten, BeutefischGummifisch, Wobbler, Köderfisch
Zandersehr interessantTiefe, Kanten, StrömungGummifisch, Köderfisch
Barschsehr interessantKleinfisch, Kanten, StrukturenGummi, Jig, Wobbler
KarpfeninteressantGrund, sonnige Bereiche, NahrungMais, Boilie, Pellet
Brasseinteressanttiefere BereicheMade, Wurm, Mais
RotaugeinteressantSchwärme, KantenMade, Mais
Aalfrüher HerbstGrund, UferbereicheWurm
Welsmöglichtiefe Bereiche, Strukturenentsprechend erlaubte Köder

September, Oktober oder November?

September

Der September kann noch sommerliche Bedingungen bieten.

Zielfische:
Hecht, Barsch, Zander, Karpfen, Aal

Besonders interessant sind die Übergangsbereiche zwischen Sommer- und Herbstbedingungen.

Oktober

Der Oktober ist für viele Angler der klassische Herbstmonat.

Das Wasser kühlt ab und Raubfische können zunehmend aktiv nach Nahrung suchen.

Zielfische:
Hecht, Zander, Barsch, Karpfen und Friedfische.

November

Im November wird das Wasser deutlich kälter.

Die Suche nach Fischen sollte stärker über Tiefe, Struktur und Beutefisch erfolgen.

Zielfische:
Zander, Hecht, Barsch sowie Brassen und andere Friedfische.


Herbststrategie für das gesamte Revier

Wer mehrere Gewässerabschnitte befischen kann, sollte sich nicht unbedingt den ganzen Tag an einer Stelle festlegen.

Eine mögliche Strategie:

Morgens

Mit Kunstködern auf Barsch, Hecht oder Zander beginnen.

Vormittag

Strukturen und Tiefenbereiche systematisch absuchen.

Mittagszeit

Bei Sonnenschein können sich flachere Bereiche erwärmen. Barsch, Hecht und Friedfische können dort zeitweise aktiv werden.

Nachmittag

Tiefere Bereiche und Kanten befischen.

Abend

Je nach Jahreszeit kann die Dämmerung nochmals eine interessante Phase für Raubfische sein.


Wind und Wetter im Herbst

Der Wind kann am Wannsee und an der Havel eine wichtige Rolle spielen.

Wind kann Nahrung und Kleinfische in bestimmte Bereiche drücken. Dadurch können sich auch Raubfische dort konzentrieren.

Statt automatisch die windgeschützte Seite zu wählen, lohnt sich deshalb die Frage:

Wo wird durch Wind Nahrung zusammengetrieben?

Gerade an großen Wasserflächen können solche Bereiche interessant sein.


Angelkarte und Vorschriften beachten

Für das beschriebene Berliner Gewässergebiet ist die jeweils passende Angelkarte erforderlich. Für die genannten Wannsee-Gewässer und die Havelbereiche bestehen unterschiedliche Kartenzuordnungen.

Außerdem müssen die aktuellen Berliner Fischereivorschriften, Schonzeiten, Mindestmaße, Fangbegrenzungen und gewässerspezifischen Bestimmungen beachtet werden.

Insbesondere bei Hecht und Zander ist vor dem Angeln zu prüfen, welche aktuell gültigen Regelungen für das konkrete Gewässer gelten. Für Berlin werden beispielsweise Schonzeiten für Hecht und Zander ausgewiesen; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Landesregelung.

Auch bei der Verwendung von Kunstködern und Mehrfachhaken sind die gesetzlichen Vorgaben zu beachten.


Fazit: Herbstangeln zwischen Wannsee und Havel

Das Revier rund um Großen Wannsee, Kleinen Wannsee, Pohlesee und die Havel bis zur Glienicker Brücke bietet im Herbst eine außergewöhnliche Vielfalt.

Wer auf Raubfisch angeln möchte, findet mit Hecht, Zander und Barsch drei besonders interessante Zielfische.

Friedfischangler können auf Brassen, Rotaugen, Rotfedern und Karpfen hoffen. Im frühen Herbst kann außerdem der Aal noch ein interessanter Zielfisch sein.

Der wichtigste Grundsatz lautet im Herbst:

Nicht einfach irgendwo angeln – Fische suchen.

Beutefisch, Wassertiefe, Kraut, Kanten, Strömung und Wetter sind die entscheidenden Faktoren. Wer diese Veränderungen beobachtet und seine Angelstrategie entsprechend anpasst, kann gerade im Herbst spannende Angeltage im Berliner Südwesten erleben.

Petri Heil! Titelbild erstellt mit KI

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Achtung die Waldfahrgenehmigung des LAVB gilt nur an diesen Gewässern:

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Angeln am Griebnitzsee

Angeln am Griebnitzsee: Leitfaden für Uferangler und Bootsfischer

Der ca. 58,5 Hektar große Griebnitzsee ist ein fischreiches und landschaftlich reizvolles Gewässer auf der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg. Wer hier erfolgreich auf Raub- oder Friedfische angeln möchte, muss jedoch die besonderen rechtlichen Regelungen, wechselnde Zuständigkeiten der Angelvereine und die stark unterschiedliche Uferstruktur beachten. Dieser Bericht zeigt auf, wo das Angeln erlaubt ist, welche Karte du wo brauchst und wie du am besten anreist.


🎣 Wichtiger Lizenz-Hinweis: Geteilte Zuständigkeiten (LAVB / DAV vs. AV Schöneberg)

Da der Griebnitzsee ein Grenzgewässer ist und nahtlos in Kanalsysteme übergeht, ist er rechtlich zweigeteilt. Achtung: Die normale LAVB-Karte oder Berliner DAV-Marke gilt nicht auf dem gesamten See!

  • Hauptteil des Sees (Westen bis Mitte): Wird vom Landesanglerverband Brandenburg (LAVB) bewirtschaftet. Hier fischst du legal mit der Brandenburger Verbandskarte oder als Berliner Vereinsangler mit der Berliner DAV-Marke (aufgrund des gegenseitigen Austauschabkommens). Nicht-Vereinsmitglieder erwerben online eine Gastkarte über den LAVB-Onlineshop.
  • Östlicher Bereich (Kurz vor dem Griebnitzkanal & Übergang Teltowkanal): Hier ändern sich die Besitzverhältnisse. Für diesen Abschnitt sowie den Griebnitzkanal selbst besitzt der Anglerverein Berlin-Schöneberg e.V. das Fischereirecht. Wer hier die Angel auswirft, benötigt zwingend die separate Angelkarte des AV Berlin-Schöneberg (Tages-, Wochen- oder Jahreskarten sind in Berliner Angelläden erhältlich). Die LAVB- oder DAV-Marke ist hier ungültig!

🚫 Uferbetretungsverbote und Einschränkungen

Das Angeln vom Land aus ist am Griebnitzsee stark reglementiert und von den Eigentumsverhältnissen geprägt:

  • Potsdamer Seite (Babelsberg / Neu-Babelsberg):
    • Uferbetretungsverbot: Große Teile des Potsdamer Ufers sind durch historische Villengrundstücke und Privatbesitz komplett für die Öffentlichkeit gesperrt. Das Betreten dieser Grundstücke ohne Erlaubnis ist verboten. Das Uferangeln ist auf dieser Seite mangels freier Zugänge fast unmöglich.
  • Berliner Seite (Wannsee / Düppeler Forst):
    • Das Ufer ist hier als Waldseite größtenteils öffentlich zugänglich. Allerdings verläuft der Uferbereich extrem flach, ist schlammig und dicht mit Bäumen oder Schilf bewachsen. Eine Wathose ist zwingend zu empfehlen, um freie Bereiche anwerfen zu können.
  • Schonbezirke:
    • Beachte die angrenzenden Reviere: Für die nahegelegene Alte Fahrt in Potsdam gelten strenge Sonderregeln. Am Griebnitzsee selbst ist das Angeln vom Boot aus die mit Abstand flexibelste Option, um den wechselnden Zuständigkeiten auf dem Wasser Rechnung zu tragen.

🚣 Bootsverleihe für Angler

Da das Uferangeln stark eingeschränkt ist, ist ein Boot der Schlüssel zum Fisch. Folgende Verleiher bieten sich in direkter Nähe an:

1. Potsdam per Pedales (Direkt am See)

  • Angebot: Kajaks und Kanus. Ideal für sportliche Angler, um die Kanten flexibel abzufischen.
  • Adresse: Rudolf-Breitscheid-Straße 201, 14482 Potsdam-Babelsberg (Direkt im S-Bahnhof Griebnitzsee).
  • Website: Kanu- und Kajakverleih bei Potsdam per Pedales

2. Marina am Tiefen See & Waterlounge Potsdam (Kurzer Anfahrtsweg per Boot)


📍 Anfahrtswege zum Griebnitzsee

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV) – Empfohlen

  • Zielbahnhof: S-Bahnhof Griebnitzsee.
  • Linien: S-Bahn-Linie S7 sowie die Regionalbahnen RB21 und RB23.
  • Vorteil: Du steigst direkt am Wasser aus. Der Verleiher Potsdam per Pedales befindet sich direkt im Bahnhofsgebäude.

Mit dem Auto (Anreise zur Berliner Waldseite)

  • Route: Über die Königstraße (B1) aus Berlin-Wannsee oder Potsdam kommend. Biege ab in die Neue Kreisstraße in Richtung Kohlhasenbrück.
  • Parken: Nutze die Waldparkplätze im Bereich Kohlhasenbrück / Düppeler Forst. Von dort aus erreichst du das Berliner Ufer über Fußwege durch den Wald.
  • Hinweis für Potsdam: In Babelsberg herrscht extremer Parkplatzmangel; zudem gibt es dort wegen der Privatgrundstücke keine direkten Wasserzugänge für Autofahrer.

Hintergrund-Information zur redaktionellen Erstellung:
Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) recherchiert und formuliert. Gesetzliche Bestimmungen, Schonzeiten und Vereinszuständigkeiten können sich ändern. Alle Angaben in diesem Bericht erfolgen daher ohne Gewähr.

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Angel in Stralsund & Rügen
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